Das Material ist entscheidend

ZigaretteUnterläuft einem der Begriff Nano, so verbindet man dieses Wort mit kleinsten Teilen. Wie klein diese Bestandteile allerdings wirklich sind, kann man sich oft nicht wirklich vorstellen. Berufstätige Leute, die in den Labors in Bereich der Nanotechnik arbeiten haben immer spezielle Vergrößerungsgeräte, da in diese Branche mit so kleinen Teilen gearbeitet wird, die für das Auge nicht sichtbar sind.

Nichtsdestotrotz ist diese Branche enorm wichtig und die Nanomaterialien werden für eine Vielzahl von Produkten gebracht. Erst vor ein paar Wochen erschien ein Zeitungsartikel eines Nanotechniklabors, der die Wirkungen einer neuen Erfindung, der elektrischen Zigarette vorstellte.

Elektrische Zigarette? Viele haben diese Begriff wahrscheinlich noch nie gehört. Das ist auch nicht verwunderlich, denn diese Methode ist erst in letzter Zeit auf den Markt gekommen. Sie stellt eine Art Möglichkeit dar, sich das Rauchen abzugewöhnen und wurde in Zusammenhang mit mehreren Laboren entwickelt.

Das Problem am Rauchen ist zum einen die Versorgung des Körpers mit Nikotin, die einen süchtig machen. Hierfür sind bereits Ersatzstoffe wie der bekannte Nikotinkaugummi auf den Markt gekommen. Auch spezielle Nikotinpflaster helfen, den Körper mit Nikotin zu versorgen, sind aber gleichzeitig nicht so schädlich wie das Nikotin in einer Zigarette.

Neben der Versorgung des Körpers mit Nikotin, sind aber die tagtäglichen Rauchgewohnheiten ein großes Problem, bei der Suchtbehebung. Die Raucher sind es gewohnt bei bestimmten Tätigkeiten eine Zigarette in der Hand zu halten. Genau an dieser Stelle setzt nun die elektrische Zigarette an.

Diese ist wie der Name schon sagt elektrisch. Trotzdem funktioniert sie ähnlich wie eine normale Zigarette, wobei sogar Rauch beim Ziehen erzeugt wird. Auf diese Weise kann man seine Rauchgewohnheiten beibehalten, ohne dabei den schädlichen Zigarettenrauch einzuatmen.

Kombiniert man diese elektrische Zigarette mit Maßnahmen wie dem Nikotinkaugummi oder dem Nikotinpflaster, so besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, seine Sucht somit in den Griff zu bekommen.

 

Bild: Markus Hahn / pixelio.de